Read Westwand: Prinzip Abgrund by Reinhold Messner Online

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Wenn man an Reinhold Messner etwas wirklich bewundern mu , dann ist es seine F higkeit, am Leben zu bleiben Heiner Gei ler Reinhold Messner erinnert sich zur ck an die Jahre seiner Extremkletterei, in denen er die schwierigsten Routen der Alpen gemeistert hat, und erz hlt anhand des Versuchs, im Sommer 2004 die Westwand des Ortler auf der Route der Erstbesteiger zu bezwingen, von einer Erstbegehung, die fast zur Katastrophe gef hrt h tte Messner und seine beiden Kameraden versteigen sich und stecken pl tzlich in einer 1000 m hohen vertikalen Felswand, ber ihnen ein riesiger Eis berhang Ein Zur ck gibt es nicht mehr Es bleibt nur die Flucht nach oben Was die drei Kletterer in dem unberechenbaren senkrechten Labyrinth rettet, sind letztlich jene untr glichen Instinkte, die Messner zeitlebens auszeichneten.Messner, f r den die Gesetze der Schwerkraft aufgehoben schienen, zieht die Summe aus seinen jahrzehntelangen Erfahrungen als Grenzg nger in der Vertikalen....

Title : Westwand: Prinzip Abgrund
Author :
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ISBN : 3100494164
ISBN13 : 978-3100494160
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : S Fischer Verlag Auflage 4 13 Oktober 2009
Number of Pages : 597 Pages
File Size : 995 KB
Status : Available For Download
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Westwand: Prinzip Abgrund Reviews

  • Ingo Neuberger
    2019-06-27 19:31

    Entlang der Schilderung einer Durchsteigung der Ortler-Westwand zusammen mit zwei Freunden blickt der Sechzigjährige zurück auf sein langes Bergsteigerleben. Es gibt sicher widersprüchliche Meinungen zu Reinhold Messner. Ich selbst habe schon viele Bücher von ihm gelesen und ich lese sie gerne. Einerseits liest sich dieses Buch leicht, weil es spannend geschrieben ist, andererseits muss man ggf. den einen oder anderen Satz ein zweites Mal lesen, um genau zu verstehen, was er ausdrücken will.Die Schilderung der Westwanddurchsteigung endet nach ca. dem dritten Viertel des Buches mit dem schließlich, glücklichen Erreichen des Gipfels. Das ist schade, logischer wäre es gewesen, diese Schilderung bis zum Ende des Buches durchzuziehen.Das restliche Viertel des Buches wird begleitet von Schilderungen über gemeinsame Berg- bzw. Klettertouren zusammen mit seinem Sohn Simon. Das hätte natürlich auch dazu dienen können, das gesamte Buch zu begleiten. So ist es diesbezüglich zweigeteilt.Dagegen zieht sich der Begriff Abgrund und Ausgesetztheit (Exposition) wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Um diese Begriffe ranken sich auch seine philosophischen Gedankenspiele. Damit versucht er herauszufinden, was ihn oder Gleichgesinnte dazu bringt, in die Berge zu gehen.Wie gesagt, man kann geteilter Meinung sein zu Reinhold Messner und zu seinen Büchern. Eines steht aber fest, er vertritt eine eigene Meinung und die ist nicht immer angepasst. Man hat den Eindruck, er schreibt die Bücher wirklich selbst, was man bei vielen Bergbuchautoren nicht immer vermuten kann.Hervorzuheben ist sicherlich auch sein Eintreten für einen möglichst naturnahen Erhalt der Bergwelt. Die Durchsetzung dieses Ziels ist weder für ihn, noch für die übrige moderne Menschheit einfach, evtl. sogar unmöglich.Fazit: Es schadet nicht, sich mit den Gedanken Reinhold Messners zu beschäftigen.

  • F. G.
    2019-06-18 00:23

    Reinhold Messner ist ein Mann, an dem sich die Geister scheiden und die Meinungen spalten. Das lässt sich sehr gut beim Durchlesen der zu diesem Buch gesammelten Reaktionen hier erfahren. Meine Meinung ist dem zum Trotz nicht gespalten und sehr klar: Der Mann hat für das Bergsteigen, seine Heimat und seine Zeit sensationelle Leistungen vollbracht, seine Prinzipien immer stark vertreten und verdient größten Respekt!Das vorab. Das vorliegende Buch ist eines seiner besten Werke, auch wenn der ein oder andere Kritikpunkt (gewisse Redundanzen und der nicht immer glückliche Versuch, seine Meinungen, gesellschaftlichen Ansichten, usw. anhand der zerrissen erzählten Tour auf den Ortler darzustellen) nicht beiseite gewischt werden kann. Es geht sehr klar eine starke Meinung hervor, die ohne Kompromisse und Angst vor der Wirkung der Meinungsäußerung auch vertreten wird. Solch starke Prinzipien vermisst man oft in der heutigen Zeit.Das Buch ist weniger eine Darstellung des eigenen Lebens und der geleisteten Taten, sondern eine Retrospektive über sein Wirkungsfeld Bergsteigen und Klettern mit viele lesenswerten und spannenden Innenansichten der Person Messner und historischen Entwicklungen. Was treibt einen Menschen auf den Berg? Wohin geht das Streben? Was motiviert Menschen zu FreeSoloTouren? Wer selbst Bergsteiger ist, wenn auch nicht so extrem, kann sicherlich die meisten Gedankengänge nachvollziehen und erkennt sich hier und dort wieder. R.M. übt deutliche Kritik an vielen Personen, geizt aber auch nicht mit Respektsbekundungen und Lob (z.B. Alex Huber) und bezieht sich auf andere brillante Werke des Bergsteigens (z.B. Krakauer).JEDER Berginteressierte sollte dieses Buch absolut lesen!

  • lobarie
    2019-06-22 21:50

    Ich kann nur sagen, dass ich selten ein Buch gelesen habe, in dem ich so oft auf die gleichen Formulierungen, auf die gleichen Aussagen und die gleichen abgedroschenen Weisheiten gestoßen bin, wie in diesem.Eigentlich habe ich mich auf das Buch gefreut, diese Art von Buch finde ich für gewöhnlich spannend. Getröstet hat mich nur, dass ich das Buch heruntergesetzt als Mängelexemplar erstanden habe.Es ist sehr dröge zu lesen, kaum etwas interessiert wirklich und immer wieder wird von der nötigen Konzentration und eigenständig denkenden Händen schwadroniert.Und das Bergsteiger alle missverstanden sind.Ist ja okay, soll er so denken, aber ehrlich, ist den Verlegern dieses Buches nicht aufgefallen, dass das Buch im Grunde auf ca. zehn Seiten reduziert werden könnte? Oder wollten sie nur den Namen auf dem Einband?Wie einige schon erwähnten, sind die Bilder tatsächlich nicht beschriftet und auch die Bildstrecke ist etwas verwirrend.Trotz der ständigen Rückkehr in die Ortler Westwand ist für mich in diesem Buch kein roter Faden zu erkennen. Es fesselt nichts.Schade.