Read Gott im Gehirn? Ich - eine Illusion?: Neurobiologie, religiöses Erleben und Menschenbild aus christlicher Sicht (Institut für Glaube und Wissenschaft) by Ulrich Eibach Online

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Ist Gott nur ein Hirngespinst So fragen Wissenschaftler zugespitzt aufgrund neuer Beobachtungen Sie behaupten, dass sich seelisch geistige Ph nomene allein auf der neurophysiologischen Ebene erkl ren lassen Sie stellen die g ngigen Vorstellungen von Seele, Geist, Person und Freiheit radikal in Frage Religi se Erlebnisse und Vorstellungen sollen nur Hirnprodukte sein, denen keine Wirklichkeit au erhalb des Gehirns entspreche Auf der Basis dieses reduktionistischen Denkansatzes wird zugleich behauptet, dass die Vorstellung von einem f hlenden, denkenden, wollenden und handelnden Ich auch nur ein Hirnprodukt, eine subjektive T uschung sei Ulrich Eibach setzt sich aus christlicher Sicht mit diesen f r das Menschenbild und den christlichen Glauben provokanten Thesen auseinander....

Title : Gott im Gehirn? Ich - eine Illusion?: Neurobiologie, religiöses Erleben und Menschenbild aus christlicher Sicht (Institut für Glaube und Wissenschaft)
Author :
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ISBN : 3417242061
ISBN13 : 978-3417242065
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : SCM R.Brockhaus Auflage 3 15 Juni 2010
Number of Pages : 152 Seiten
File Size : 584 KB
Status : Available For Download
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Gott im Gehirn? Ich - eine Illusion?: Neurobiologie, religiöses Erleben und Menschenbild aus christlicher Sicht (Institut für Glaube und Wissenschaft) Reviews

  • Günter Gempp
    2019-08-24 05:41

    Wertvolles Buch gute seriöse Argumentation es zeigt uns wie leicht wir durch oberflächliches Denken auf ein nur scheinbar plausibles reduktionistisches Weltbild hereinfallenUns damit selbst die menschliche WÜRDE absprechen.

  • Gerhard Riehl
    2019-09-13 06:04

    Der Autor geht mit viel Sachverstand als Biologe, Philosoph und Theologe ein heikles aktuelles und schwieriges Thema an. Mit viel Detailswissen geht er auf eine Reihe neurophysiologischer Forschungsergebnisse ein und deren philosophische Bewertung. Kann man aus der Beobachtung, dass unter religiösen Erlebnissen wie tiefer christlicher oder buddhistischer Meditation Aktivität in bestimmten Hirnarealen beobachtet wird, schliessen, dass dieses Erlebnis nur im Hirn stattfindet und keinen realen Hintergrund hat? dass Gott oder göttliches nur Illusion sei?- Kann man dann in gleicher Weise schliessen, wenn bei liebender Zuwendung zum Lebenspartner ebenfalls Aktivität in einem bestimmten Hirnareal beobachtet wird, dass auch der Partner nicht real existiere sondern nur Illusion sei?- Diese und ähnliche Fragen werden auf dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse und ihrer oft reduktionistischen Deutung durch deren Untersucher in einer Weise diskutiert, dass auch der Nicht-Fachmann folgen kann.gez.Sucher

  • Jayanti
    2019-08-23 03:59

    Bei wirklich allem Respekt vor dem Autor, doch was er da alles beschreibt ist anmaßend, irgendwie erweckt es den Anschein von Unehrlichkeit, und Unredlichkeit! Denn dieser Mensch redet ausschließlich vom christlichen Menschen, also was die neuesten Erkenntnisse der Neurobiologie, für eben dieses "Wesen" Christ-Mensch, bedeutet. Das alles ist keineswegs nachvollziehbar!, und aus dem einfachen Grund: es gibt keinen christlichen Menschen (!!), dies alles ist reine Utopie, also Wunschenken weil - glatte sowie dreiste Erfindung von frauenfeindlichen Kirchenmännern gewesen, die sich in ihrem männlichen Allmachtsfantasien etwas zurecht gesponnen haben. Es nervt mich immer, wenn sich z.B. Politiker kernig auf „christliche Werte“ und „unsere christliche Tradition“ berufen und sich dabei wahnsinnig gut vorkommen. Dabei erweisen sie sich doch als reichlich naiv, unbedarft, ignorant oder ganz einfach bewusst populistisch.Das Fazit welches der Autor aus seinen Beschreibungen erzählt, entbehrt zugleich jeglicher Grundlage, und vor allem vereinfacht gesprochen deshalb - weil er religiös indoktriniert ist. Leider ist es das immerzu gleiche vorfindliche Denken und entsprechen Problem bei traditionell-gläubigen Menschen: Sie sind total BLIND für anders-lautende Argumente und können überhaupt nicht mehr vernünftig differenzieren. Für mich steht als solches zweifelsfrei fest, das wir zumindest in diesem Bereich und entgegen des Autors Ansicht - keine Seele in diesem seinen - bezug haben; also jedenfalls kaum derartig wie es von sogenannten christlichen Menschen erhofft wird. Sogleich bin ich ebenfalls überzeugt, das alles um uns herum Bewusstsein ist, und nichts am Ende sodann wir Tod sind, wiederbelebt werden muss.Humanistische Werte, die heute als christlich gelten mussten in blutig niedergeschlagenen Aufständen, Revolutionen und Kriegen gegen die christlichen Kirchen und die mit ihnen paktierenden Herrscher durchgesetzt werden.Als fundamentaler christlicher Wert wird oft die „Nächstenliebe“ genannt. Gerne wird dabei die Bibel zitiert: Matthäus 19, 19 (Jesus sagt): „Ehre deine Eltern, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ Entgegen der alten Tradition, seine Eltern zu achten und zu ehren, zieht es Jesus vor, selber geliebt zu werden (Mt 10,37): "Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert." Es gibt dort zwar die Szenerie am Kreuz, wo er sagt: "Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich." Bis zu diesem Augenblick der sorgenden Erinnerung an seine Mutter ist Jesus nicht als liebender Sohn bezeugt. In der Bibel steht aber auch klar, wer mit dem liebenswerten „Nächsten“ gemeint ist, nämlich nur, wer auch an Gott und Jesus Christus glaubt. Folgende Bibelzitate sollen dies belegen:Wie das angedrohte „Verderben“ (auch: die „Verdammnis“) aussieht, das wird Jesus nicht müde zu verkünden: ewiges Feuer. Markus 9, 42-43, „in die Hölle, in das Feuer, das nie verlöscht“ Matthäus 25, 41: „in das ewige Feuer...!“; Matthäus 25, 46: „ewige Strafe“; Matthäus 13, 41-42: „in den Ofen ..., in dem das Feuer brennt. ... heulen und mit den Zähnen knirschen“. Ewige Folter durch Feuer – das ist eine Vergeltung, die an Grausamkeit kaum zu überbieten ist. Jesus hegte und predigte maßlose Strafphantasien: Vielen, ja den meisten Menschen würde eine furchtbare Strafe bevorstehen: (Matthäus 7, 13-14) ewige Folter in ewigem Feuer. (Matthäus 25, 41-46) Eine solche Strafe wäre nicht nur extrem grausam, sie wäre auch extrem ungerecht, denn sie stünde auch in keinem Verhältnis zur Schuld all der vielen Menschen. Mit dieser Lehre hat Jesus viele Christen in größte Angst versetzt. Bis in die heutige Zeit hinein. Denn es gibt kaum ein anderes psychologisches Phänomen wie dasjenige der Drohung mit Höllenstrafe, eine Strafandrohung, deren unheilvolle, psychisch verheerende Wirkung in der Geschichte des Christentums auf unzählige Menschen gar nicht übertrieben werden kann.... es gibt kaum ein anderes psychologisches Phänomen wie dasjenige der Drohung mit ewig dauernden Qualen, das so sehr den Namen psychischen Terrors verdiente! So grausam die ewige Folter ist, so ungerecht ist sie. Nicht einmal gegenüber den schlimmsten Verbrechern wäre eine ewige Strafe gerecht. Eine gerechte Strafe für eine endliche Schuld kann nur eine endliche Strafe sein. Selbst ein Hitler hätte spätestens nach einigen Milliarden Jahren jede auch nur einigermaßen gerechte Strafe abgebüßt.-Gal 6,10: ...Lasst uns Gutes tun an jedermann, bevorzugt aber unsere Glaubensgenossen.-2Kor 6,14: Arbeitet nicht mit Ungläubigen zusammen. Denn was hat die Gerechtigkeit mit der Ungerechtigkeit zu tun? Was hat das Licht mit der Finsternis gemeinsam?Obschon gerade die Christen, wie es auch freilich der Autor von sich glaubt, sie seien besonders tolerant und selbst nur von Intoleranz betroffen, ist Intoleranz gerade in Offenbarungsreligionen besonders stark verbreitet. Nicht nur der Koran, auch die Bibel ist sehr intolerant, gerade auch im neuen Testament. Aber auch andere vermeintlich tolerante Religionen zeigen sich je nach Situation sehr intolerant. Wenn man mit Christen diskutiert, sinnieren diese in ihrem Elfenbeinturm umher, weit abgehoben von der grausamen Realität der Bibel und auch des Alltags. Wer die patriarchalische, absolutistische frauenverachtend- eingestellte Bibel kennt und an sie glaubt, kommt niemals auf die Idee, Gleichberechtigung zu fordern, weder unter den Männern, noch gar zwischen den Geschlechtern. Die meisten Christen kennen nur wenige Bibelgeschichten und ausgewählte, viel zitierte Verse. Wer weiß schon, dass die Heilige Schrift auch umfassende Regeln zur Sklavenhaltung enthält, zum Judenhass aufruft, widerspenstige Kinder zu verprügeln empfiehlt, Andersdenkenden den Tod wünscht, ein beschämendes Frauenbild vermittelt und von unzähligen Kriegen berichtet, an denen Gott höchstpersönlich teilgenommen haben soll?. Zudem ist die Bibel einfach nur höchst patriarchalisch eingestellt

  • Roland Ropers
    2019-09-02 02:46

    Professor Dr. Ulrich Eibach (geb. 1942) war Professor für Theologie an der Universität Bonn und Pfarrer am Universitätsklinikum. Sehr interessant sind seine Betrachtungen zur Thematik "Blick ins Jenseits und Nahtoderlebnisse." Schwerpunkte seiner Arbeit sind theologische Fragen der Krankenseelsorge, das Verhältnis von Naturwissenschaft und Theologie" und vor allem Fragen der Bio- und Medizinethik". Er gehört zu den ersten Ethikern, die sich eingehend mit Fragen der Bio- und Medizinethik befasst haben. Schon seine Promotion (1973) befasste sich mit Fragen des Sterbens. 1976 erschien sein umfängliches Buch Medizin und Menschenwürde. "Ethische Probleme in der Medizin aus christlicher Sicht" (5.Auf. 1997), in dem er sich ausführlich mit Fragen der Sterbehilfe, der Todeszeitbestimmung, der Organentnahme und Organspende u.a. befasst. Er hat zu fast allen wesentlichen Fragen der medizinischen Ethik Stellung genommen. Eibachs Arbeiten sind gekennzeichnet durch seine umfassende Erfahrung als Klinikseelsorger und den stetigen Dialog mit Pflegekräften und Ärzten in der Klinik und im Bereich der Forschung auch mit Biologen. Er ist bemüht, ethische Fragen im klinischen Alltag wie in der Forschung am Universitätsklinikum Bonn zu thematisieren. Seit mehreren Jahren befasst er sich intensiv mit philosophischen, theologischen und ethischen Aspekten, die Neurowissenschaften aufwerfen. Auf dem Hintergrund wissenschaftlicher Studien und einer 30jährigen Erfahrung als Krankenhausseelsorger ist Ulrich Eibach hervorgetreten durch eine Vielzahl von Monographien und Schriften zu den Themen Ethik, Tod und Sterben. Hierbei betont Eibach, dass der Sterbeprozess nicht nur eine objektive Dimension hat, sondern vor allem auch durch das subjektive Erleben geprägt ist. Da die subjektive Seite des Sterbens in den Institutionen des Gesundheitswesens oft zu wenig Berücksichtigung findet, wird die Entwicklung der Palliativmedizin immer wichtiger. Zugänge zur subjektiven Seite des Sterbens findet Eibach in den Träumen der Sterbenden; sie seien pastoral sehr bedeutsam.Roland R. RopersReligionsphilosph & Publizist