Read Der Arm des Kraken: Roman by Christoph Peters Online

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Ein Mord in einem Park im Osten von Berlin f hrt die Wege der Kommissarin Annegret Bartsch und des Killers Fumio Onishi zusammen Denn dort, wo sich die K mpfe zwischen den vietnamesischen Clans der Nachwendezeit seit langem beruhigt zu haben scheinen, ist pl tzlich die H lle los ein verst render Rachefeldzug von archaischer Gnadenlosigkeit und unfassbarer Grausamkeit ersch ttert mit einem Mal die heile Welt des Prenzlauer Bergs Und Annegret Bartsch hat alle M he, Fumio Onishi endlich eine Falle zu stellen, die dem T ten ein Ende bereiten k nnte....

Title : Der Arm des Kraken: Roman
Author :
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ISBN : 3442741300
ISBN13 : 978-3442741304
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : btb Verlag 10 Juli 2017
Number of Pages : 352 Seiten
File Size : 584 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der Arm des Kraken: Roman Reviews

  • pmp
    2018-10-18 06:14

    Im Prenzlauer Berg Milieu trifft eine provinzielle Polizistin auf einen skrupellosen Killer aus Fernost, eine unterhaltsame Interpretation zur Auseinandersetzung zweiter Kulturen.

  • walli
    2018-10-23 03:05

    Im Berliner Vietnamesen Viertel wird die Leiche eines Japaners gefunden. Ein unerwarteter Fund, der nicht ins ruhig gewordene Bild passt. Der Tote trägt Tattoos wie sie von der Yakuza bekannt sind. Sollte sich da ein neuer Krieg unter verschiedenen Sparten des organisierten Verbrechens anbahnen? Kommissarin Annegret Bartsch, die seit über zehn Jahren in der Vietnam-Kommission beschäftigt ist und sich dort allmählich wie auf dem Abstellgleis vorkam, muss nun alle Kräfte zusammentrommeln. Was sie zunächst nicht weiß, ein weiterer Japaner ist in Berlin angekommen, um die Umstände des Todes seines Protegé Yuki zu klären.Zunächst einmal muss die Zuständigkeit für den Fall geklärt werden, denn weil es unter den Vietnamesen so lange ruhig war, fühlt sich das normale Morddezernat zuständig. Die jahrelang gesammelten Spezialkenntnisse von Annegret Bartsch werden vermeintlich erstmal nicht gebraucht. Inzwischen begibt sich Fumio Onishi auf die Spuren seines ehemaligen Schützlings. Was hatte dieser vor? Hat er sich von der Organisation abgewandt? Wollte er etwa eigene Geschäfte aufziehen? Onishi beginnt Fragen zu stellen, zunächst bei den möglichen Freunden und Bekannten Yukis und natürlich auch bei dessen Freundin. Nikola, eine Deutsche, scheint größeren Einfluss auf Yuki gehabt zu haben als üblich.Die Wege von Kommissarin Bartsch und Fumio Onishi führen aufeinander zu und sind doch von einander getrennt. Um das klar zu machen, wähl Christoph Peters ein Stilmittel, dass die beiden Handlungsstränge eindeutig voneinander abgrenzt. Allerdings wird die Lektüre durch die ohne Punkt formulierten Gedanken der Kommissarin nicht unbedingt einfacher. Ob absichtlich herbei geführt oder nicht, so wendet sich die Sympathie beinahe automatisch mehr dem Killer Onishi zu, der planvoller und mit mehr Übersicht vorzugehen scheint. Fraglich, ob überhaupt die Möglichkeit besteht, den Fall wirklich zu klären. Vermutlich spielen verschiedenste Parteien sich gegeneinander aus. Die Polizei möchte in diesem Spiel gerne die lachende Dritte sein. Doch wer ist mit seinen Gedankenspielen einen Schritt voraus?Asiaten in der Bundeshauptstadt, Geschäfte, die ohne Kunden auskommen und doch ordentlich Umsatz bringen. Zonen, die unter verschiedenen Gruppen aufgeteilt sind. Ist da eine Parallelgesellschaft entstanden, deren Abläufe nicht einmal die Polizei richtig durchblickt? Lösen sie ihre Probleme lieber selbst, ohne die Staatsgewalt hinzuzuziehen? Ein spannender und ungewöhnlicher literarischer Ausflug, allerdings kein Kriminalroman im üblichen Sinne. Denn so wie die Polizei nicht alles durchdringt, so bleibt auch dem Leser einiges verborgen. Tatsächlich ist der Weg eher das Ziel, ein Weg, der fesselt.

  • Silke Schröder, hallo-buch.de
    2018-10-19 07:03

    Eine frustrierte, etwas schludrige deutsche Kommissarin und ein geradezu penibler japanischer Killer – von diesem hübschen Gegensatz lebt Christoph Peters’ neuer Roman “Der Arm des Kraken”. Darin taucht er tief in eine fiktive Parallelwelt ein, in der die große vietnamesische Gemeinde Berlins mit all ihren Restaurants, kleinen Export-Import-Läden und mafiösen Verflechtungen das Sagen hat. Und natürlich spielen auch die japanischen Eigenarten in Peters’ Story wieder eine große Rolle, hat er sich doch schon in “Mitsukos Restaurant” mit der hohen japanischen Küche und in “Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln” mit der japanischen Ofenbaukunst beschäftigt. In “Der Arm des Kraken” ist es ein Yakuza-Killer, der alte japanische Traditionen ganz im Sinne der alten Kriegerkaste der Samurai pflegt. So switcht er in seiner Geschichte immer wieder zwischen der Sicht der Kommissarin und des Killers hin und her und entwickelt so ein Katz- und-Maus-Spiel, das mehr auf feinen Beobachtungen der jeweiligen kulturellen Eigenheiten beruht, als auf purer Action. Dies macht “Der Arm des Kraken” zu einem spannenden, aber etwas anderen Thriller aus Berlin.

  • Judex
    2018-10-19 04:45

    Ich halte den Kriminalroman von Christoph Peters für von der Presse deutlich überbewertet. Die Handlung gleitet durch lange unbd leider auch langweilige Phasen, von denen noch am Besten die Schilderung des häuslichen Lebens der Hauptkommisarin ist. Ihre Probleme mit Ehemann und Tochter bei eigener Überbelastung durch Arbeit und Stress sind glaubhaft und nachvollziehbar. Demgegenüber wird dass Vorgehen des japanischen Killers weltfern wie in einem Comic-Heft, dabei aber größtenteils langweilig, dargestellt. Dann plötzlich nach diesen langweiligen Phasen kommt es zu unglublichen Gewaltausbrüchen, bzw deren Beschreibung. Zu allem Überfluss sind diese Gewltausbrüche kaum je gerechtfertigt. Insbesondere bleibt immer offen, ob der Killer nun einen Sachverhalt aufklären oder ein Geschehen rächen will. Besonders fragwürdig ist in dieser Richtung der Sprengstoffanschlag auf die "Königin". Wenn man all dieses hinnimmt und evtl. gar unterhaltsam findet, sehe ich den größten Fehler des Buches - eine geradezu unverzeihliche Sünde gegenüber dem Leser - im Tode der Ich-erzählenden Hauptkommissarin. Das durch die Ich-Erzählung aufgebaute Vertrauen des Lesers in das Überleben des Ich-Erzählers darf in einem Kriminalroman keinesfalls enttäuscht werden. - Deshalb nur einen Punkt, weniger konnte ich leider nicht vergeben.

  • R.
    2018-11-01 07:04

    Anstrengend zu lesen (die Erzählungen der Kommissarin), ohne wirkliche Begründung wen oder was Fumio Onishi rächen will, außerdem langatmig mit absolut enttäuschendem Ende.