Read Die Knochenuhren by David Mitchell Online

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Atemberaubend, klug und voller SprachlustAn einem verschlafenen Sommertag des Jahres 1984 l uft die junge Holly Sykes voller Wut von zu Hause fort Auf ihrer ziellosen Flucht begegnet sie einer alten Frau, die ihr eine sinnlos erscheinende Nachricht mit auf den Weg gibt Jahrzehnte werden vergehen, bis Holly versteht, was die alte Frau f r ihre Existenz bedeutet, aber nach und nach merkt sie Hinter der Wirklichkeit, die sie kennt, verbirgt sich unendlich viel mehr Ein Roman, so wild und einfallsreich wie die Phantastik Haruki Murakamis und Stephen Kings, aber mit einem ganz eigenen, berbordenden Sound Ein bewusstseinsver nderndes Lesevergn gen und ein w rdiger Nachfolger f r Mitchells Weltbestseller Der Wolkenatlas....

Title : Die Knochenuhren
Author :
Rating :
ISBN : 349927048X
ISBN13 : 978-3499270482
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Rowohlt Taschenbuch Auflage 1 18 August 2017
Number of Pages : 816 Seiten
File Size : 699 KB
Status : Available For Download
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Die Knochenuhren Reviews

  • Roxane
    2018-11-08 05:59

    "Die Knochenuhren" ist spannend geschrieben, viele Page-Turner regen zum Weiterlesen an. Der Roman ist in sechs "Bücher" mit wechselnden Ich-Erzählern unterteilt, der rote Faden ist geschickt eingeflochten. Soviel zum Positiven.Meine Kritikpunkte:1. Nachdem die ersten beiden Teile, die Perspektive der Hauptfigur Holly und anschließend von Hugo, vermuten ließen, man lese hier eine "Geschichte", kommt spätestens ab Kapitel 3 das Gefühl einer Abrechnung auf. Der erhobene Zeigefinger wird ausgestreckt und nicht mehr eingepackt. Erst wird die Kriegspolitik im Nahen Osten angeprangert (völlig ohne Bezug zur Story), dann die Literaturvermarktung und im dystopischen Schlussteil die Umweltpolitik. Beispiel: In den 2040ern überfällt eine Plündererbande zwei alte Frauen und raubt lebenswichtige Versorgungsgeräte. Wie realistisch ist es, dass die jungen Plünderer etwas sagen wie: "Ihr habt in eurer Jugend das ganze Öl verbraucht, jetzt müsst ihr die Rechnung tragen, betrachtet uns als Gerichtsvollzieher..."? Und solche Sätze und Gedankengänge spicken den ganzen letzten Teil. Ja, danke, hab's kapiert. In diesem Teil und in dem Teil vom Irakkrieg habe ich oft die Seiten nur quergelesen, weil es einfach genervt hat und mit der Geschichte an sich wenig zu tun hatte. Mitchell hat ja recht mit dem was er uns mitteilen will, aber ein Roman (mit ganz anderem Grundthema) ist für mich nicht das richtige Medium.2. Das Übersinnliche zieht sich durch das Buch und ist ein interessantes Motiv, aber im Hauptkapitel des Übersinnlichen übertreibt der Autor es maßlos mit bescheuerten Wortkombinationen. Wenn Telekineten jemanden durch den Raum werfen, muss man das dann echt "kinekicken" nennen? Wenn sich Telepathen wortlos unterhalten, wurde das im Buch klar durch Kursivdruck angezeigt. Bei sich ständig wiederholenden Begriffen wie "ich subantwortete, subspekulierte, subfragte etc." habe ich echt die Augen verdreht, das nervt.3. Nochmal zu den Überzeitlichen, zum übersinnlichen Element im Buch: Ich denke, Mr. Mitchell spekuliert - oder subspekuliert? - auf die Verfilmung, denn der große Showdown, der Endkampf ist dargestellt wie eine lächerliche Harry-Potter-Parodie ohne Zauberstäbe. "Wild gestikulierend" stehen die Bösen Anachoreten da und kinekicken so vor sich hin... naja. Auch ein paar Wendungen bleiben im Dunkeln, buchstäblich "in der Dämmerung". Manchmal wirkt es, als hätte Mitchell zwischendrin mehrere Seiten verworfen und keinen neuen Übergang geschaffen.Insgesamt hat der Autor eine interessante Idee gut begonnen und ist ab Kapitel 2 ins Faseln geraten, er hatte anscheinend das große Bedürfnis, ganz viel loszuwerden, was ihn beschäftigt. Es wirkt, als hätte er auf die eigentliche Geschichte keine große Lust mehr gehabt.Mich hat das ganz stark an einen der Leitsätze in der Kunst (und überhaupt in allen künstlerischen Bereichen) erinnert: Überflüssiges weglassen!Zweieinhalb Sterne gibt es trotzdem (aufgerundet), weil der Mann einfach schreiben kann.

  • Kunde
    2018-10-26 01:47

    Ich liebe alle Bücher von David Mitchell! Woher nimmt der Mann nur diese unglaublichen Einfälle her? Mit einer überbordenden Fantasie und Lust am Detail nimmt Mitchell uns mit auf einen Ritt über 60 Jahre hinweg,bis zum Jahr 2045. Ein großes Lesevergnügen, anregend, nachdenklich stimmend, bewegend und aufregend. Ich habe dieses Buch während meines zweiwöchigen Frankreichurlaubs gelesen und konnte es kaum aus der Hand legen.

  • samoth
    2018-11-12 05:57

    ganz gute deutsche übersetzung ist ja nicht selbstverständlich, erst einmal ein sehr inspirierender trip, danke und dann ein blick in die zukunft wie diese sein könnte. hätten 7000 seiten sein sollen, wäre das genug gewesen?

  • Amazon Kunde
    2018-10-27 09:54

    Es beginnt harmlos und entwickelt sich zu einer großartigen, verblüffenden Story. Nur das Finale ist etwas abrupt und irgendwie banal.Aber ich habe das Buch trotzdem verschlungen, wegen der absurden Wendungen, der Magie und der Fülle an Einfällen.

  • Fabian Wenner
    2018-11-10 01:57

    While each of the episodes is enthralling, well-written and develops round characters - each with their own adequate language, thoughts and goals - some of episodes seem completely random, with no real connection to the main plot. In addition, while the underlying fantasy thread of Anchorites and Horologists is a clever concept though a bit reminiscent of Ende's kids book Momo, it is becoming absurd if not ridiculous over the course of the story - particularly when it comes to the description of the main battle. It would have been more interesting to dive into the essence of these two types of creatures and further detail how they relate to the 'real world'. The book's structure is incoherent, the plot confusing, the episodes very loosely connnected. Despite the praise for which I bought this book, I wouldn't recommend it to anyone I know.

  • Stephanus
    2018-11-04 06:49

    Phantastisches Buch, über die gesamte Dauer spannend, tolle Story, die zwar am Ende versäumt, das esoterische Element voll auszugestalten, aber ansonsten sprachlich und Fond er Story her anspruchsvoll und wirklich bereichernd ist. Im Gegensatz zum sehr guten Wolkenatlas könnte ich dieses Buch mehrfach lesen, weil es immer wieder Rätsel aufgibt, die man erst beim zweiten Lesen oder Zurückblättern versteht - Manches bleibt auch offen und darf interpretiert werden. Ich habe die Geschichte um Holly Sykes, die Mitchelltypisch zwar die Hauptfigur ist, aber dennoch nur eine von vielen enorm ausgebauten Charakteren im Buch, über die gesamte Lesezeit genossen und trotz des bereits erheblichen Umfanges dieses Buches gern noch viel mehr von ihr und ihren Fähigkeiten erfahren. Das Thema Umwelt und Gefahren der modernen Zivilisation spielt ebenfalls eine wichtige Rolle im Buch. Ich empfehle allerdings das gedruckte Werk anstelle des EBooks - erstens weil es sich lohnt und zweitens weil man viel zurückblättert. Und drittens ist die Ebook Variante unverschämt teuer, ich habe mehrfach überlegt ob ich es mir kaufe und habe das erst nach vielen Rezensionen getan. Gelohnt hat es sich dennoch in jedem Fall. Leicht zu lesen ist es aber nicht, an manchen Stellen braucht es schon Muße, Konzentration und die Bereitschaft, Stellen mehrfach zu lesen und zu reflektieren - eben das was Literatur sein sollte.

  • Michael
    2018-11-05 07:55

    Das Buch beginnt als spannender Teenagerroman, der plötzlich schräg und verstörend wird. Anschließend bekommen im Bagdad des Golfkrieges die Realisten unter den Lesern wieder Boden unter den Füßen, in einen durchaus politischen Roman, der eindeutig Stellung bezieht. Danach wieder werden die Real Fiction Leser befriedigt um schließlich in der Zukunft zu landen in der man erkennen muss, wie gut Mitchell die Menschen kennt und seinen Umgang mit z.B. Flüchtlingen. Auf geradezu erschreckende Weise ist MItchells Zukunft bereits früher als erwartet eingetreten.