Read Dynastie: Glanz und Elend der römischen Kaiser von Augustus bis Nero by Tom Holland Online

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Lebendig, spannend und dramatisch wie in einem Historienroman erz hlt Tom Holland das Leben und Wirken der ersten r mischen Kaiser Ein gro artiges und packendes Portr t der julisch claudischen Dynastie, die die r mische Welt grundlegend verwandelte.Aufstieg und Niedergang eines r mischen Kaiserhauses Blutige Hofintrigen, die gro e Politik, atemberaubende Bauprojekte, die gro en Eroberungsz ge, n chtelange Orgien und exotische Gladiatorenk mpfe das ist die B hne, auf der Kaiser agieren, ihre Macht etablieren und das Imperium nach dem Zusammenbruch der Republik neu ordnen Gl nzend entlarvt der Autor zugleich manche Klischees von dekadenten r mischen Herrschern und wei doch das Menschlich Allzumenschliche der politischen Akteure meisterhaft in Szene zu setzen Tiberius, der gro e Feldherr, der sich verbittert auf Capri zur ckzog, ber chtigt f r seine perversen Neigungen, Caligula, ein Meister der Grausamkeit und Provokation, der sein Pferd zum Konsul machte, Nero, der sich als K nstler sah, einen Eunuchen heiratete und einen gigantischen Palast im Zentrum Roms bauen lie Wie nie zuvor ist dieses Kapitel der Weltgeschichte zu einer atemberaubenden Erz hlung verdichtet worden....

Title : Dynastie: Glanz und Elend der römischen Kaiser von Augustus bis Nero
Author :
Rating :
ISBN : 3608948538
ISBN13 : 978-3608948530
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Klett Cotta Auflage 1 24 September 2016
Number of Pages : 569 Pages
File Size : 961 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Dynastie: Glanz und Elend der römischen Kaiser von Augustus bis Nero Reviews

  • felix fortunato
    2019-10-14 10:14

    das buch ist nett zu lesen, aber wer genau diese epoche gut kennt erfährt nichts neues.empfehlenswert für interessierte anfänger in römischer geschichte.

  • M. Lehmann-Pape
    2019-09-18 06:24

    „Caeser“ war zunächst Familienname, Julius Caesar, der adoptierte Gaius Julius Octavian „Caesar“, dann Ehrenname und Titel fast zugleich bis zum „Kaiser“ der folgenden Jahrhunderte an vielen Orten der Welt. Ebenfalls der Titel „Zar“ geht auf diese Entwicklung in Rom der frühen Zeit um das Jahr Null herum zurück.Tom Holland hat sich in seinem neuesten Werk des „Kerns“ der „Caesaren“ angenommen. Nicht die endlose Linie jener, die im Lauf der Jahrhunderte durch Geburt, Intrigen, Putsch oder andere Ereignisse zu Herrschern Roms wurden, sondern des „engeren Kreises“, der auf Julius Caesar in direkter Linie der nächsten Zeit folgten (bis etwa 70 n.C.)..Augustus, Tiberius, Caligula, Claudius, Nero. Klingende Namen, die zum einen für Macht und Sicherung des Reiches (Augustus), für erfolgreiche Verteidigung der Grenzen (Tiberius), für Intrigen und Härte (Caligula), für (fast) die „Vernichtung Roms“ (Nero) standen, oder füür „einen Trottel“ (Claudius). Namen, mit denen sich unzählige Geschichten von Macht, Intrigen, Grausamkeit, ausgeprägter Dekadenz und vielem mehr verbinden, die bis in die Gegenwart medial und in literarischer Form nichts von ihrer Anziehungskraft als „besondere Gestalten der Geschichte“ (in jedweder Hinsicht) verloren haben.Wenn nun aber Kapitel im Buch mit „Der Showdown“ oder „Mamma Mia“ überschrieben sind, wenn Tom Holland Geschichten über Geschichten aus den Zeiten zwischen 44 v.C. und 66 n.C. Aneinander reiht, dann kann die (sich im Verlauf der Lektüre bestätigende) Ahnung beim Leser entstehen, dass hier die Dinge mit einem Augenzwinkern oder, negativ ausgedrückt, mit einem Hang zur „Lockerheit um jeden Preis“, von Holland vorgegangen wird.Was nichts daran ändert, dass Holland (wie immer) gut vorbereitet in seine Darstellung einer konkreten Zeit in der und konkreten Personen der Geschichte geht. Das in den letzten Werken sichtbare und begeisternde Talent, historische Ereignisse und das Portrait historischer Persönlichkeiten sehr populär, teils fast in Romanform zu erzählen, treibt Holland in diesem Werk nun noch einmal auf die Spitze und, hier und da zumindest, leider sichtbar darüber hinaus.„Neros größte Liebe war ein Knabe. Nichts war flüchtiger als Schönheit dieser Art. Wie die Blüten im Frühling bot sie ein Ergötzen, das umso süßer war, weil es so schnell verging“.Und nein, hier wird nicht in poetischen Reimen von Neros „größter Liebe“ erzählt (nur nebenbei), sondern vom Machtverlust und Ende des Caesaren, der für Wahnsinn und Grausamkeit, für ein intrigantes Familienleben und für „selbsternannte Kunst“ steht.Damit aber die Stabilität Roms, die von seinen direkten Vorgängern bereits aufgeweicht worden war, im Kern in Frage zu stellen drohte.Sicherlich gelingt es Holland immer wieder, die Kurve zu nehmen und in eher sachlichem Ton von den „gallischen Problemen“ Neros zu erzählen, von Galba, der sich offen von ihm abwandte. Was eine ganz menschliche, körperliche Ohnmacht bei Nero auslöste. Und dennoch in gerader Linie in sein Verderben führte.Es sind auch diese kleinen Begebenheiten, wie ein Caesar von seiner Kinderfrau getröstet wurde, die Hollands Darstellung anregend gestalten, auch wenn sprachlich an nicht wenigen Stellen die „Poesie“ deutlich strapaziert und das „legere Erzählen“ überzogen wird.„Augustus selbst hatte das auf die harte Tour lernen müssen“.Solche und viele andere, umgangssprachliche Wendungen stören im Gesamten eher den Lesefluss der ja durchaus seriösen Inhalte des Werkes, als dass sie die Lektüre erleichtern würden. Und ja, Augustus ist die historisch größte Gestalt der Caesaren, aber ihn „The Godfather“ zu nennen geht doch eher in Richtung einer Satire oder eines zumindest sehr gezwungenen Vergleiches zu Filmen der Gegenwart und eines „Paten der Mafia“.Alles in allem, dennoch, wie immer informativ, akribisch und kurzweilig in den „Geschichten“ um das „wahre Leben“ der Caesaren, aber im Ton zu larmoyant und zu sehr auf Wirkung aus. Einige Längen kommen hinzu (nicht jede Begebenheit oder Anekdote nutzt dem Erzählfaden und Tempo des Werkes), so dass „Dynastie“ zwar ein „erkennbarer Holland“ ist, in weiten Teilen verständlich und anregend zu lesen, aber in dieser Form nicht das Niveau der vorhergehenden Bücher Hollands hält.Wer über die „Kerngeschichte der Caesaren Roms“ sich über das allgemein bekannte hinaus informieren will und wer sich am Ton nicht stört, der findet hier eine Breite Darstellung, die häufig anders daherkommt, als man es von historischen, auch populärhistorischen Werken gewohnt ist.

  • Jennifer
    2019-10-10 04:20

    Tom Hollands Porträt der julisch-claudischen Dynastie überzeugt durch seine Vielschichtigkeit und die gute Einbindung antiker Quellen (Schriften des Plutarch, Sueton, Tacitus, Horaz sowie Fotos archäologischer Zeugnisse.).Wer bis dato noch nichts über die ersten römischen Kaiser von Augustus (27 v. Chr.-14 n. Chr.) bis Nero (54-68 v. Chr.) wusste, wird hier ausführlich unterrichtet werden.Auf insgesamt 510 Seiten bietet der Historiker und Schriftsteller Holland einen fundierten und flüssig zu lesenden Einblick in die römische Kaiser- sowie Mentalitätsgeschichte.Einzig stilistisch hat mich das Buch wegen seiner ähnlichen bis wiederholenden Formulierungen nicht 100%ig überzeugen können.Positiv ist noch anzumerken, dass Holland ein mehr als umfangreiches Glossar samt Quellenverzeichnis zur Vertiefung beigefügt hat.FAZITPerfekte Einführungsliteratur ins Themenfeld "Römisches Kaisertum".

  • Tom Kadi
    2019-10-11 10:25

    Augustus, im Bürgerkrieg über Berge von Leichen gegangen, dann ehrwürdiger Begründer des Prinzipats, Tiberius, der auf Capri die Söhne und Töchter ehrwürdiger Senatoren zu eigenartigen Sex-Orgien zwang, Claudius, der sabbernde Stotterer, Caligula der von den Prätorianern ermordete Diktatur und schließlich Nero - diese Reihe der julio-claudischen Kaiser sind die Hauptfiguren in dieser saftigen und romanhaft verfassten Darstellung über die ersten Jahrzehnte des Prinzipats. Es ist eine Zeit der Intrigen und Mordanschläge, der Orgien und Zirkusspiele, der brutalen Unterdrückung, von Siegenund Niederlagen, die geradezu nach einer spannend geschriebenen Darstellung schreit. Sicher - Holland trivialisiert seine Figuren, so wenn er Ovid als "trendig" charakterisiert und schreibt: "Wenn Ovid zum Apollon Tempel auf dem Palatin hinaufschlenderte, in den schattigen Säulengängen beim Palast des Vedius wandelte oder das Pompeius Theater mit seinen beeindruckenden Bögen besuchte, dann ging es ihm nicht um die Architektur. Er schaute den Mädchen hinterher." (S.130). Aber genau in diesem Ansatz liegt ja der Reiz dieses Buches, das andererseits immer dicht an den historischen Quellen bleibt. Für mich ist Tom Holland, seit ihn ihn mit "Millennium" für mich entdeckt hatte, einer der unerhaltsamsten und witzigsten Historiker.