Read Die Zähne des Paradiesvogels: Ein Wissenschaftsroman (German Edition) by Cesare Mondadori Online

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In diesem Roman geht es um Macht, um Schein oder Sein und um den ganz normalen wissenschaftlichen Alltag Es geht um die Geschichte einer m glicherweise bedeutsamem Entdeckung zur Behandlung der Schizophrenie und um die Frage, wem die Daten geh ren Im Mittelpunkt stehen der kreative, vielseitig begabte, unabh ngige Neurobiologe Dieter Kern und der machtgewohnte Klinikdirektor Peter Herschkoff Es ist eine Geschichte ber menschliche Schw chen und verletzte Eitelkeiten, ber Hierarchie, Netzwerke, absurde Besitzanspr che und geistiges Eigentum.Der Roman beschreibt, wie eine private, eher zuf llige Liebesepisode das labile Gleichgewicht zwischen Schein und Sein kippen l sst und ber eine zerst rerische Vermischung von Berufs und Privatleben unreparierbaren Schaden anrichtet Dabei wird Kerns Glaube an Fairness in der Wissenschaft zutiefst ersch ttert Parallel dazu ger t auch sein Konzept der Demenz ins Wanken, als er durch die Krankheit seiner Mutter unvorbereitet vom interessierten wissenschaftlichen Beobachter zur direkt betroffenen, verantwortlichen Bezugsperson wird Widerwillig sieht er sich im Sog ihrer nagenden, st ndig wachsenden Hilfsbed rftigkeit seiner f r ihn lebenswichtigen Freir ume beraubt Im Zusammenspiel dieser Faktoren wird die Geschichte auch zum Portrait eines Mannes, den die zunehmende Belastung durch die beruflichen und privaten Ereignisse in einen harten pers nlichen Reifungsprozess zwingt....

Title : Die Zähne des Paradiesvogels: Ein Wissenschaftsroman (German Edition)
Author :
Rating :
ISBN : 3642417019
ISBN13 : 978-3642417016
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Springer Spektrum Auflage 2014 30 April 2014
Number of Pages : 252 Seiten
File Size : 980 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Zähne des Paradiesvogels: Ein Wissenschaftsroman (German Edition) Reviews

  • Batefumbi
    2019-08-23 06:37

    Unfassbar. Dass ein etablierter Verlag soetwas publiziert.Wenn man sich durch 200 sprachlich und inhaltlich unerträgliche Seiten mit seitenlange schwülstige Ausführungen zu Konzerten, Personen, Fachvorträgen gequält hat, die bei einer Fokussierung auf eine erzählenswerte Geschichte wohl so 5 - 10 Seiten ausmachen würden, dann bekommt man auf den letzten Seiten eine weiterhin schwulstig aufgeblähte, sprachlich unerträgliche und inhaltlich profane Story.Es ist lobenswert, dass der Autor versucht hat, einen Roman zu Thema Wissenschaft und Forschung zu schreiben, bei dem es nicht um unglaubwürdige Helden oder Science Fiction Entdeckungen geht - ein Feld, auf dem sich seit Carl Djerassi leider sehr wenig getan hat. Aber der Versuch ist mehr als misslungen.Hätte null Sterne verdient.

  • Stefanie Grüttner
    2019-08-17 00:20

    „Die Zähne des Paradiesvogels“ ist ein netter und unterhaltsamer Wissenschaftsroman. Ich selbst bin auch Wissenschaftlerin und finde mich im Buch teilweise wieder bzw. erkenne viele Situationen aus meinem Alltag wieder. Daher finde ich, dass das Buch die Welt der Wissenschaft gut wiedergibt und einen guten Einblick in diese Welt gewährt.Die Handlung an sich ist nichts Außergewöhnliches und gefesselt hat sie mich auch nicht. Wer also etwas Aufregendes sucht ist hier falsch. Wer sich aber dafür interessiert, wie es so in der Forschung von statten geht und vor welchen Stolpersteinen man sich hier in Acht nehmen muss ist hier richtig. Es geht um den promovierten Neurobiologen Dieter Kern, der bisher in seinem Job ganz zufrieden ist, bis ihm ein sehr attraktives Jobangebot gemacht wird und er sich mit den falschen Frauen einlässt. Zudem erkennt er Alzheimer-Signale bei seiner Mutter, ist aber hilflos, da er vom Hausarzt seiner Mutter nicht ernst genommen wird und selbst mehrere Kilometer weit weg wohnt. Dieser Teil der Geschichte hat mich persönlich am meisten erschreckt. Da er zeigt, wie hilflos man doch ist, wenn man keine Ahnung hat. Der Roman zeigt auch welch einer Willkür man als Wissenschaftler ausgesetzt ist. Natürlich ist es nicht immer so, aber grade wenn Forschung und Industrie zusammentreffen, versteht man die Entscheidungen der Industrie meist nicht.Im Großen und Ganzen kann ich nur sagen, dass es sich um eine nette Lektüre handelt die man gut nebenher lesen kann. Auch wenn manchmal doch sehr viel gefachsimpelt wird.

  • Maximilian Schinke
    2019-08-24 01:34

    „Die Zähne des Paradiesvogels“ ist ein überaus interessanter Roman. Man erlebt das Leben eines Wissenschaftlers und taucht hinab die Tiefen moderner Pharmaforschung und Industrie. Als Wissenschaftsroman gibt es viele biologische und medizinische Themen, die mit vielen Details und manchmal recht kompliziert in eine Handlung verknüpft sind. Dies reicht von biochemischen Wirkmechanismen bis hin zu pharmakologischen Therapiemöglichkeiten. Das Buch setzt zwar ein gewisses Verständnis für die gegebenen Bereiche voraus, klärt aber durch Fußnoten und Nachfragen von Nebencharakteren die wesentlichsten Begriffe und Abläufe.Es ist überaus interessant, aber auch ernüchternd, auf welchem Stand die Forschung sich befindet und vermittelt ein gutes Bild, wie gering unser Wissen über das Gehirn doch eigentlich erst ist.Die Story ist nicht sehr außergewöhnlich und zwischendurch etwas langatmig, dennoch spitzt sich gerade zum Ende hin vieles zu und endet ganz anders, als erwartet. Wie in der Forschung selbst, gibt es kein richtiges Ende, sondern hört mitten in der höchsten Anspannung auf. Etwas, das meiner Meinung auch richtig ist, schließlich ist die Forschung bei Weitem nicht am Ende.Meiner Meinung nach, ist es ein sehr interessantes Buch, dass vor allem Personen, die sich für neurologische Erkrankungen interessieren und gerne einmal einen Einblick in das Prozedere langjähriger Forschung haben möchten, eine unterhaltsame und lehrreiche Literatur liefert.