Read Der Menschenfeind (Große Klassiker zum kleinen Preis) by Molière Online

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Alceste, Misanthrop und berzeugter Ver chter einer von Heuchelei und Genusssucht durchsetzten Gesellschaft, verliebt sich ausgerechnet in die sch ne C lim ne, eine K nigin der Salons, jener Welt, die Alceste zutiefst verabscheut Moli re erntete 1666 bei der Urauff hrung seiner tragischen Kom die nur m igen Applaus In der Folgezeit aber war es gerade Der Menschenfeind , der Moli res literarischen Rang nicht nur in Frankreich begr ndete Bis heute begeistert Le Misanthrope in zahlreichen Neubearbeitungen und Wiederauff hrungen ein gro es Publikum....

Title : Der Menschenfeind (Große Klassiker zum kleinen Preis)
Author :
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ISBN : 3866472404
ISBN13 : 978-3866472402
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Anaconda 20 Januar 2008
Number of Pages : 189 Pages
File Size : 867 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der Menschenfeind (Große Klassiker zum kleinen Preis) Reviews

  • Shopitist
    2019-06-30 18:27

    Das Buch liest sich keinesfalls leicht.Es ist zwar in Deutsch aber furchtbar zu lesen.Zitate wie:"Allein, weshalb, wenn ohne Weit'res dir der Sieg so leicht ist, hier vergeblich seufzen. Was man dem armen Tropf mit Recht vereint:"lesen sich derart von trocken und ermüdend, das ich das Buch nach bereits nur 21 Seiten weggelegt habe.Mein Ding ist es jedenfalls nicht.Es sollte besser in "neuzeitliche" neu übersetzt werden aber ohne dabei an Inhalt verlieren.

  • eine Dame
    2019-07-09 02:49

    Ich mag dieses Büchlein sehr.Über die Geschichte sollte sich jeder selbst ein Bild machen.Die Dialoge sind ab und an etwas verwirrend, da teils viele Personen darin sprechen.Trotzdem hat das Büchlein eine tiefe Handlung, vor allem, wenn man bedenkt, wie alt es schon ist.

  • Christoph
    2019-06-25 02:22

    Am Anfang ließt es sich schwer, da man die Umschreibungen vom Alltag nicht gewöhnt ist.Nachdem man sich daran gewöhnt hat, ließt es sich leicht und schnell.Die Geschichte ist nett und auch ab und zu lustig.Das Buch selbst ist von hoher Qualität und kann sich in jedem Bücherregal sehen lassen.

  • Polygraph
    2019-07-07 02:34

    Natürlich weist Hans Magnus Enzensberger im Klappentext darauf hin, dass er in seiner Übersetzung einen Bogen zum modernen Tagesgeschehen geschlagen hat; es gelingt ihm auch bis zur letzten Zeile, den sprachlichen Rhythmus und das reimende Versmaß einzuhalten, und allein für diese Leistung verdient diese Übersetzung schon große Anerkennung, allerdings hinterlässt dieser Bogen zum „Heute" schon sehr bald einen faden Nachgeschmack: Zum einen braucht es eine gewisse Eingewöhnungsphase, bis man nicht mehr im Lesefluß stockt, wenn in einem dreihundert Jahre alten Theaterstück plötzlich ein Nachrichtenmagazin oder ein Politiker erwähnt wird, zum anderen ist die Übersetzung mittlerweile über dreissig Jahre alt und einige Personen und Realitäten (z.B. Reichstag in Bonn), die Enzensberger benennt, sind heute bereits kaum noch bekannt bzw. überholt.Natürlich ist diese Übersetzung des „Menschenfeinds" für sich hervorragend zu lesen, dass sie allerdings die einzige auf dem derzeitigen Markt ist, halte ich für nachteilig, da man nicht Molierés eigentlichen Text liest, sondern vielmehr eine Interpretation und da sie sich ausschliesslich aus Themen zusammensetzt, über die bereits in ein paar Jahren nicht mehr gesprochen werden wird, und diese Übersetzung somit hinfällig wird.

  • Dizzy Christmas
    2019-07-16 20:20

    Super Buch passt 1 A auf die heutige Zeit. Es sind nicht viele Seiten und das Hardcover ist sehr edel.

  • Serenus Zeitblom
    2019-06-18 18:26

    Der bissige Geist des Molièreschen Theaterstücks von 1666 ist enthalten. Der sarkastische Alceste ist authentisch bzw. für die Gesellschaft ungehobelt-narzisstisch. Er schmeichelt nicht und ist darauf stolz. Nur ist es hier nicht der Hof Ludwigs XIV., sondern die Schickeria der Bundesrepublik, die das gar nicht witzig findet.Enzensberger hat in verspielt-flotten Versen Molière ins späte 20. Jahrhundert gebracht. Da ist schon viel Hans Magnus E. im Jean-Baptiste Poquelinschen Texte eingerührt. Wer wirklich Molière wünscht, greife z.B. zur zweisprachigen Version. Doch ist die Enzensbergersche mindestens genauso unterhaltsam. - Viereinhalb Sterne.

  • Michael Dienstbier
    2019-07-05 19:21

    Was ist er denn nun, dieser Alceste? Ein idealistischer Kämpfer gegen Scheinheiligkeit und Heuchelei, der, um es mal modern zu formulieren, die Weigerung, sich weigert, die Normen der political correctness zu akzeptieren? Oder ein selbstgerechter Querulant, der alles und jedem aus Prinzip widersprechen muss? Zuerst weigert er sich, ein Gesicht seines Nebenbuhlers Oronte zu loben, was gegen die gesellschaftlichen Normen verstößt. Als dieser hin verklagt, beharrt Alceste auf seinem Standpunkt und erklärt sich zum letzten verbliebenen Kämpfer für Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit.Seine Geliebte Celimène ist hin- und hergerissen. Einerseits bewundert sie seine Gradlinigkeit, andererseits stört sie sich an seiner Verbohrtheit und Selbstgerechtigkeit. Doch er zwingt sie zu einer Entscheidung, da er von ihr verlangt, ebenso wie er der verheuchelten Welt zu entsagen.Die Thematik von Molières "Der Menschenfeind" ist zeitlos. Auch heute gibt es, diese selbsternannten Tabubrecher, die von sich behaupten, endlich mal auszusprechen, 'wie es ist'. Alceste ist der Prototyp solcher Charaktere und kann somit auch dazu beitragen, die heutige Gegenwart etwas besser zu verstehen.